Jesus Christus hatte es nicht nötig, sich derart zu bekleiden.
Er glänzte durch Worte und Taten.

In Anbetracht der sündhaften Vergangenheit der katholischen Kirche stünde ihren Geistlichen ein Büßerhemd besser.

 

Erwin P. Kandel

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.. gehört, wie alle Geistlichen, Rabbiner, Imams und andere Prediger zu jenen Menschen, die uns Dinge lehren, von denen sie nichts wissen – nichts wissen können:

  • sie wissen von keinem Gott
  • sie wissen von keinem Himmelreich
  • sie wissen von keinem Leben nach dem irdischen Tod
  • und sie wissen von keinem Teufel noch von einer Hölle

Sie glauben es nur zu wissen – nicht mehr.

Und mit Ihnen Milliarden von Menschen, die sie diesen Glauben lehren.

Nein, verehrter Gast, an Ihrem religiösen Glauben gibt es nichts zu deuteln.Vor allem dann nicht, wenn er aus der Tiefe Ihrer Seele kommt – unbeeinflusst von dem Gerede und den Prophezeiungen anderer Menschen.

Und wenn sie in Ihren Glauben, dabei ist es egal an wen oder an was Sie glauben, Trost und innere Zufriedenheit finden, ist auch Ihr Glauben der richtige und der Sinn des Glaubens voll und ganz erfüllt.

Was mich immer wieder ärgert ist, wenn Menschen aus dem obengenannten Personenkreis die Existenz eines Gottes, eines Himmelreiches, ein Weiterleben nach dem irdischen Tod und die Existenz eines Teufels und einer Hölle mit allem Nachdruck anderen Menschen als „Die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit“ suggerieren.

Erwin P. Kandel

Foto: BR/ARD

Der Papst mag reden wo er will – nur nicht im Bundestag.
Dort haben Vertreter von Glaubensgemeinschaften nicht zu reden – haben Religionen nichts zu suchen.

Wir sind nicht im Mittelalter!

Dass unser Herr Bundespräsident ihn nur zu einer Rede vor dem Bundestag als Eigenschaft des Oberhauptes eines politisch bedeutungslosen Kleinstaates eingeladen haben soll, erscheint mir nicht anders als bloße Augenwischerei.

Herr Christian Wulff  ist römisch katholisch und als seinen „politischen Ziehvater“ bezeichnet er Werner Remmers, einen „der profiliertesten Köpfe des politischen Katholizismus in den 80er- und 90er-Jahren“.  (Quelle WIKIPEDIA)

Wenn der Papst im Bundestag als Staatsoberhaupt redet – und er wird reden, wäre es eine nette Geste, wenn er in Zivil erschiene – seine „Kutte“ für ein paar Stunden ablegte.
Er muss andersgläubige und der katholischen Kirche abgeneigten Bundestagsabgeordnete nicht auch noch mit seinem „Outfit“ brüskieren – es genügen schon seine, meist leeren und belanglose Worte.

Nein, Herr Bundespräsident, was haben Sie sich von dieser Einladung nur versprochen – bei dieser Einladung nur gedacht?

Nun, wenn die Rede des Herrn Prof. Dr. Joseph Ratzinger vor dem Bundestag wird, wie sein „Wort zum Sonntag“ waren, wird es den Zuhörern stinklangweilig werden.

Nichts Neues werden sie von ihm jedenfalls nicht hören.

Erwin P. Kandel

Papst Benedikt XVI Superstar
auf Europa-Tournee

 

 50 Millionen kostete der Auftritt des Papstes in Spanien.

50 Millionen Euro zuviel für einen Mann, der sich „Vertreter Jesus Christus auf Erden“ nennt und doch nur, als Oberhaupt der katholischen Kirche, die Interessen eines weltweit agierenden Wirtschaftsimperium vertritt.

50 Millionen Euro zuviel für einen Mann, der den Frieden predigt und Zwietracht sät – Zwietracht sät unter den verschiedenen christlichen Glaubensgemeinschaften und den Weltreligionen. Der durch seine brüskierenden Äußerungen Menschen aller Couleur vor den Kopf stößt und den Atheisten als größten Sünder auf Erden beschimpft.

50 Millionen Euro zuviel für einen Mann, der in seinem Denken und in seiner Handlungsweise fernab aller Realität ist. Der für die armen dieser Welt nur einen Segen übrig hat und dessen Predigten nur Schönmalerei und leere Verheißungen sind.

Und Millionen von Euro zuviel für ein Land, das fast pleite ist.
Aber macht ja nichts – es gibt ja die EU und den Steuerzahler, der solche Auftritte mitfinanziert – ungefragt mitfinanzieren muss.

 Nein, dieser Rummel um den Papst hat mit den Lehren Jesus Christus nichts zu tun – absolut nichts und es wäre an der Zeit, dem Papsttum ein Ende zu machen und aus dem Vatikan ein Museum.

Tagtäglich sterben annähernd 300.000 Menschen am langsamen, qualvollen Hungertod und Christen zahlen Millionen von Euro Eintrittsgelder, um die Reise und den Auftritt des Oberhauptes einer stinkreichen Kirche zu finanzieren.

Und was bekommen Sie dafür? Nicht viel mehr als ein paar aufbauende Worte und den obligatorischen Segen, der nicht mehr Wert ist als der Segen aus dem Munde und der Hand eines jeden Dorfpfarrers.

Für 50 Millionen Euro bekämen beispielsweise ca. 1.800.000 Kinder in Burundi ein Jahr lang eine warme Mittagsmahlzeit in der Schule. (Quelle).

Haben Sie noch Fragen?
Erwin P. Kandel

Eine katholische Gemeinde im Berchtesgadener Land hat soeben personelle Verstärkung erfahren: Ein neuer, blutjunger Kaplan hat seinen Dienst angetreten – seine erste Stelle.

 

Zum ersten Mal nimmt er in der Dorfkirche die Beichte ab. Der Leineder Josef betritt den Beichtstuhl. Der Leineder ist ein leidenschaftlicher Jagdfrevler, und auch diesmal gesteht er eine Wilderei.

 

Der junge Kaplan, ein sanftes Stadtkind, ist ratlos. Er hat beim besten Willen keine Vorstellung, welche Buße er dem Wilderer auferlegen soll. Er bittet den Mann im Beichtstuhl darum, kurz zu warten und eilt in die Sakristei zum alten Pfarrer der Gemeinde. Etwas außer Atem stößt er hervor: “Ich hab da einen Wilderer, was soll ich dem geben?” Da sagt der alte Pfarrer: “Also, ich zahl’ immer fünf Euro fürs Kilo”.

 

 

Da meinen doch tatsächlich manche Leute sie seien schon Christ, wenn sie christlich getauft wurden, ihr tägliches „Vater unser“ herunterleiern oder Sonntag für Sonntag in die Kirche gehen, nur um den Worten des Herrn Pfarrer zu lauschen oder von ihm gesehen zu werden.

Nein – zum Christsein gehört schon etwas mehr als die Taufe, ein „Vater unser“ oder ein „scheinheiliger“ Kirchgang.

Es ist erst Christ, wer auch nach den Lehren Jesus Christus handelt –  jeden Tag, jede Stunde und jede Minute.

Erwin P. Kandel

Anmerkung: Schauen Sie sich in ihrer Gemeinde doch mal um, wer da alles in die Kirche geht und sich darob schon einen Christen nennt.