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Dieses Individuum ein Schwein zu nennen,

ist eine Beleidigung für jedes Borstenvieh.

 

Erwin P. Kandel

 

 

Von  – DIE ZEIT

Sie stand oft am Fenster gegenüber. Manchmal war sie nackt, manchmal tanzte sie und trug Gedichte vor. Irgendwann im Spätsommer verschwand sie.

Als ich meine Nachbarin das erste Mal sah, saß sie auf ihrer Fensterbank, die Beine so weit von sich gestreckt, dass ich befürchtete, sie würde jeden Moment in den Abgrund stürzen. Alles, was sie trug, war ein schwarzes Höschen.

Es war ein Frühlingsmorgen, das weiß ich noch, einer der ersten warmen Tage des vergangenen Jahres. Ich war in die Küche geschlurft, um mir einen Kaffee zu kochen, auf dem Tisch die Flaschen von gestern, als mein Blick auf das geduckte, zweistöckige Haus gegenüber fiel, und auf die nackte Frau im Fenster.

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Sowohl das Glück als auch das Unglück sind Kinder des Zufall. Bei Kindern weiß man nie genau, was aus ihnen einmal wird.

Erwin P. Kandel

Reich – weil ich einen Menschen habe,
der mich mag und der für mich da ist,
wenn ich ihn brauche.
 Reich – weil ich eine liebende Ehefrau habe.

 Erwin P. Kandel

 

Egal, ob er seine Umwelt, die Natur, andere oder sich selbst vernichtet:

Im Vernichten ist er einsame Spitze!

Erwin P. Kandel

Wer stets nur an die Arbeit denkt,
sich niemals eine Reise schenkt,
zu Hause sitzt das ganze Jahr,
der verblödet ganz und gar.
Erwin P. Kandel