Wer ist eigentlich meine verrückte Nachbarin

Wer ist eigentlich meine verrückte Nachbarin

Von  – DIE ZEIT

Sie stand oft am Fenster gegenüber. Manchmal war sie nackt, manchmal tanzte sie und trug Gedichte vor. Irgendwann im Spätsommer verschwand sie.

Als ich meine Nachbarin das erste Mal sah, saß sie auf ihrer Fensterbank, die Beine so weit von sich gestreckt, dass ich befürchtete, sie würde jeden Moment in den Abgrund stürzen. Alles, was sie trug, war ein schwarzes Höschen.

Es war ein Frühlingsmorgen, das weiß ich noch, einer der ersten warmen Tage des vergangenen Jahres. Ich war in die Küche geschlurft, um mir einen Kaffee zu kochen, auf dem Tisch die Flaschen von gestern, als mein Blick auf das geduckte, zweistöckige Haus gegenüber fiel, und auf die nackte Frau im Fenster.

 … lesen sie bitte den ganzen Artikel bei DIE ZEIT – ONLINE